Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber momentan schafft mich die Weltlage so, dass ich im Kino einfach nur abschalten will. Keine Sozialdramen bitte, keine anspruchsvollen Dokus. Meine Oma hat neulich dafür das schöne Verb „pilchern“ gebraucht. So verzweifelt, dass ich Rosamunde-Pilcher-Filme kucke, bin ich zwar noch nicht, was für`s Herz darf es aber gerne sein. So wie „Florence Foster Jenkins“ mit Meryl Streep und Hugh Grant, eine wahre Geschichte über die schlechteste Opernsängerin der Welt, die unverdrossen ihrer Sangesleidenschaft frönt. Sehr lustig und nicht allzu aufregend, perfekte Weltflucht also.